Spielbericht gegen Taufkirchen/Pram (Ligaportal) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ligaportal   
Donnerstag, den 06. Oktober 2016 um 07:39 Uhr

Keine leichte Situation für SV Taufkirchen/Pram! Rottenbach macht kurzen

Prozess und verpasst Kantersieg

Die 7. Runde der Bezirksliga West wurde mit Sonntagsspiel zwischen dem Aufsteiger
SV Taufkirchen/Pram und den Gästen aus dem Hausruckviertel, der Union Rottenbach
abgeschlossen. Bei der Petershofer-Elf stellte sich bereits vor dem Spiel die Frage, was
der Trainer unter der Woche gemacht hatte, damit er die bitte Niederlage mit 10
Gegentoren aus den Köpfen der Spieler brachte? Nicht nach Wunsch lief es aber auch
bei der Union Rottenbach! Aus den letzten 3 Spielen konnte man nur 1 Punkt erzielen.
Als Herausforderung galt es, die zuletzt zahlreichen vorhandenen Chancen auch zu ver-
werten.

Katz- und Maus-Spiel in Halbzeit eins

Bei leichtem Regen gab der Schiedsrichter Marco Wolfsberger den Ball frei. Sofort ent-
wickelte sich ein Spiel wie auf einer schieben Ebene. Die Heinle-Elf übernahm das Kom-
mando und setzte sich quasi mit dem Anpfiff in der Gegnerischen Hälfte fest. Gefühlte
70% Ballbesitz sprachen ebenfalls eine deutliche Sprache! Die erste sehr gute Chance
hatten Rottenbach nach nicht einmal 2 gespielten Minuten! Der Ungar David Nagy be-
förderte den Ball aus rund 7 Metern über das Tor! Dennoch dauerte es aber rund 20
Minuten bis der Ball erstmals im Netz landete. Nach einem Stanglpass von der linken
Seite durch Schauer konnte der Spielertrainer Christian Heinle das runde Leder erst-
mals über die Linie schieben. Dieser Treffer wirkte wie eine Befreiung der letzten
Wochen, denn offenbar hatte man damit die geistige Blockade gelöst. 2 Minuten
später, Rottenbach lässt den Ball hervorragend über mehrere Stationen laufen, Nagy
spielte den perfekten Pass auf den Stürmer Hermann Humer und dieser verwandelt
dieses Mal eiskalt ins lange Eck zum 0:2 aus Sicht der Gäste! In der 32. Minute fiel
dann quasi schon die Vorentscheidung in diesem Spiel. Der Defensivmann König
spielte den Ball ideal bei der Viererkette durch und die anschließende Flanke zur
2. Stange kam punktgenau. Dort lauerte Hermann Humer welcher den Ball mit dem
Kopf nur noch über die Linie buxieren musste. Von Taufkirchen/Pram gab es die
gesamte 1. Spielhälfte keine nennenswerte Offensivaktion. Mit diesem Spielstand
von 0:3 ging es dann in die Halbzeit.

 

Rottenbach verabsäumt Kantersieg

Nach Seitenwechsel ein unverändertes Bild. Die Hausruckviertler drückten sofort
wieder auf Tempo und erarbeiteten sich wieder Chance um Chance. Dieses Mal ver-
gab der Spielertrainer eine 1000%ige Chance, denn aus rund 2 Metern konnte er
den Stanglpass nicht im Tor unterbringen. Stattdessen setzte er diesen über das
Quergebälk. Danach dann wieder eine Chance durch Nagy, der Mittelfeldspieler sah,
dass der Torhüter Jakob Mantler zu weit vor seinem Kasten stand und versuchte den
Heber aus rund 40-45 Metern. Der Ball sprang auf dem Boden auf und somit über
den Keeper hinweg. Der Ball klatschte an die Innenstange und rollte der Torlinie ent-
lang. Im Rettungsversuch hätte sich der Schlussmann den Ball fast selbst noch ins Tor
befördert. In der 65. Minute gab es dann die erste Toraktion überhaupt für die Peters-
hofer-Elf: Ein Schuss aus rund 20 Metern wurde zur Ecke geklärt. Das war das Ge-
fährlichste was die Heimischen an diesem regnerischen Sonntag zu bieten hatten.
Danach reduzierte die Heinle-Elf etwas das Tempo und spielte die Führung verdiente
und ohne Probleme über die Zeit. Einziger Wermutstropfen bei den Gästen war neben
den zahlreichen ungenutzten Chancen die schwere Muskelverletzung von Raphael
Schauer. Der Akteur, welcher heute ausnahmsweise eine Ebene weiter hinten spielte,
zog sich in der 66. Minute ohne Fremdeinwirkung diese schwere Muskelverletzung zu.

Auch die 1b Mannschaft feierte einen klaren 3:1 Auswärtssieg.
Die Tore erzielten dabei Matthias Premrou, Matthias Baumgartner und Dominik Silian.

Stimmen zum Spiel:

Norbert Petershofer (Trainer SV Taufkirchen/Pram):

„Momentan ist das eher eine Qualitätsfrage der wir uns stellen müssen. Man sieht,
dass das nicht 1. Klasse ist wo wir spielen, sondern Bezirksliga! Wir machen einfach zu
viele individuelle Fehler. Wenn wir diese nicht abstellen können, dann wird es schwierig
werden. Das wir es anders können haben wir mit der Leistung in Munderfing oder in
St. Pantaleon schon bewiesen. Aber wir haben noch genug Spiele vor uns, wo wir
noch ein anderes Gesicht zeigen können. Der Kader ist klein und wir haben viele Junge
und unerfahrene Spieler im Kader. Es geht nicht von heute auf morgen. Dem Gegner
heute muss man gratulieren, die waren spielerisch sehr stark und dennoch äußerst
kompakt. Wichtig ist, dass wir am Ende auf dem Relegationsplatz oder einen Platz
davor belegen, dann haben wir unser Saisonziel erreicht. Nach den letzten Spielen bin
ich von einigen Spielern enttäuscht, da ich das Gefühl habe, dass nicht alle läuferisch
an ihre Grenzen gehen. Die Absage gegen Ostermiething tat uns auch nicht gut, weil
wir dadurch etwas aus dem Rhythmus kamen. Aber bereits nächste Woche haben wir
wieder die nächste Chance zu Punkten, auch wenn es schwierig wird in Ranshofen. Wir
werden alles versuchen, dass wir im Idealfall zumindest 1 Punkt mitnehmen können.“

Die Besten: -

Christian Heinle (Spielertrainer Union Rottenbach):

„Die letzten Spiele sind nicht ideal verlaufen, wo wir gerade einmal 1 Punkt holen
konnten. Vor allem so etwas wie letzte Woche erlebt man nur alle paar Jahre einmal.
Dort haben wir wohne Übertreibung 10 100%ige Torchancen nicht nutzen können
und haben dadurch das Spiel verloren. Heute wollten wir das wieder besser machen
und wir präsentierten uns von der 1. Minute weg in sehr guter Verfassung. Wir ließen
dem Gegner keine Chancen zu und gingen 3:0 in Führung! Auch danach hatten wir
noch einige Chancen und normalerweise muss die Führung noch deutlicher ausfallen.
Aber auch hier haben wir es wieder verabsäumt aus den zahlreichen Chancen Kapital
zu schlagen. Mitte der 2. Halbzeit schraubten wir dann das Tempo etwas zurück da wir
merkten, dass uns Taufkirchen an diesem Sonntag nicht gefährlich werden konnte.
Nächste Woche wartet ein Schlüsselspiel auf uns. Die letzten 3 Heimspiele gegen
Peuerbach haben wir jeweils verloren! Das wollen wir nun unbedingt ändern. Hätten
wir in den letzten Wochen die Chancen besser genutzt, dann hätten wir jetzt 3 oder
4 Punkte mehr am Konto und wir wären auf Tuchfühlung mit Schalchen oder Utzen-
aich.“

Die Besten: Dominik Schnallinger (TW), Philipp Enzlmüller (IV), Raphael Schauer (LM)
& Hermann Humer (ST);


Autor: Andreas Riegler

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. Oktober 2016 um 07:50 Uhr
 
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